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Erdung
"Lehret die Menschen, an der
Basis ihres Wesens zu arbeiten, sagte der Meister und
betonte die Silben so, dass ich an einen Gesang erinnert
wurde. Ihr wolltet, die Menschen hätten Flügel, und dabei
haben sie noch nicht einmal Füße. Wenn sie die Erde nicht
als ihre nährende Mutter anerkennen, könnt ihr davon
ausgehen, dass sie ihr ganzes Leben lang meinen Vater
verzweifelt suchen werden."
Worte des Jesus, aus Essener Erinnerungen
ISBN 9783720560085 Ist jemand
nicht gut geerdet, baut er gerne Luftschlösser und ist oft
weit weg vom realistischen Denken, die Bodenständigkeit
fehlt. Geerdet sein heißt, eine gute Verbindung zur Mutter
Erde zu haben, die eigene Kraft wird verstärkt. Die Energien
werden spürbar ständig erneuert und verstärkt in Verbindung
mit der Erde. Erdung kann zu einem Ritual entwickelt und
programmiert werden, unsere mentale Kraft macht dies
möglich. Gut geerdet können die Heilenergien zwischen Erde
und Menschen fließen.
Wissen nützt
niemandem auf Erden wenn dadurch eine abgehobene Denkweise
entsteht, denn so wird das Wissen nicht umgesetzt und ist
unnütz. Wissen das nicht umgesetzt wird, erzeugt ein nicht
geerdet Sein, das heißt, Körper und Geist sind nicht im
Einklang. Nur ein Umsetzen des erlernten Wissens bewirkt
eine Weiterentwicklung im Leben und eine Einheit von Körper
und Seele. Wenn man sich nicht um seinen Körper und dessen
tägliche Bedürfnisse kümmert, steht man oft neben sich. In
einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist. Auch die
weltlichen Belange sind wichtig, erst dann ist eine geistige
Entwicklung möglich. Erst das Stillen der Grundbedürfnisse,
danach die seelischen Bedürfnisse. Oftmals wird der Körper
so wie er ist nicht angenommen, aus Mangel an Eigenliebe
geschwächt und so ist auch die Verbindung von Körper und
Seele geschwächt. Das richtige Maß an Eigenliebe ohne dass
es in Narzissmus ausartet, stärkt die Zusammenarbeit und den
Zusammenhalt von Körper und Seele. Wie eine liebevolle
Symbiose dient der Körper der Seele und umgekehrt, sowie
auch die Symbiose mit Mutter Erde beide gleichermaßen stärk.
Ein bewusster Energieaustausch zwischen Erde und Mensch
bewirkt ein Fließen der Energie zwischen beiden, das Heilung
für beide
bringt.
Komm, wir üben das Erden!
Sanara und ihre Freundin Ingrid sitzen zusammen. Sie wollen
heute üben, sich zu erden. Sie wollen nicht mehr abgehoben
sein, nicht mehr unrealistisch sein, sie wollen im Hier und
Jetzt leben. Sie üben ihre Energien zu konzentrieren und
ihre Kraft zu stärken. Sanara erklärt die erste Übung: „Wir
stellen uns gemeinsam eine rechtsdrehende Spirale, die sich
nach unten bis zum Erdmittelpunkt fortsetzt und dort fest
verankert ist, um unseren Körper vor. Diese Spirale setzt
sich auch nach oben, bis zur göttlichen Quelle, fort. Mit
dieser Spirale bist du gut in deiner Mitte und in Balance.“
Gesagt, getan. Ingrid fällt diese Übung gar nicht schwer.
Sie fühlt sich in der Spirale sofort geborgen und geschützt,
ihre Energien werden immer stärker. „Die zweite Übung ist
auch sehr hilfreich“, führt Sanara fort. „Stelle dir vor,
dass von deinen Fußchakren Wurzeln bis zum Erdmittelpunkt
wachsen. Sie verbinden dich sehr intensiv mit den
Erdenergien und lassen dich wieder realistisch denken.“ „Und
die dritte Übung: Stell dir ein dickes Seil von deinem
Wurzelchakra, das liegt am Ende des Steißbeins, bis zum
Erdmittelpunkt vor. So bist du gut mit den Heilenergien von
Mutter Erde verbunden, du bist gut mit Energie versorgt und
förderst damit deine Entwicklung.“ „Hast du dir das gut
vorstellen können?“, fragt Sanara abschließend. „Ja, sehr
gut, ich fühle ein starkes Kribbeln in meinem Körper und das
Fließen meiner Kraft. Jetzt weiß ich genau, was zu tun ist.
Es ist sehr, sehr angenehm. Wie oft ist es sinnvoll sich so
zu erden?“, kommt gleich eine Frage von Ingrid. „Je nachdem,
höre auf dein Gefühl, wenn du abhebst oder nicht im Hier und
Jetzt bist, visualisiere erneut, ansonsten reicht meistens
einmal am Tag aus. Ich habe mein Morgenritual entwickelt,
ohne mich zu erden, gehe ich nicht aus dem Haus. Du kannst
deine Vorstellung auch programmieren, indem du dir innerlich
sagst, diese Vorstellung, die Spirale, die Wurzel oder das
Seil, begleitet mich den ganzen Tag, oder für diesen Monat
oder ähnliches, und hilft mir und fördert mich, und ich
liebe Mutter Erde“, schlägt Sanara vor. „Ich habe das
Gefühl, gemeinsam geht alles besser als alleine. Ich möchte
das öfters mit dir üben, bis ich es automatisch mache!“,
freut sich Ingrid. „Ja, das ist eine gute Idee, wir üben das
jetzt öfters, vielleicht auch in der freien Natur unter
einem großen starken Baum.“ „Danke für deine Informationen
und deine Hilfe, ich fühl mich gut und gestärkt“, Ingrid
verabschiedet sich mit einem Lächeln auf den Lippen und
verlässt Sanaras Haus.
Mehr über die Erdung auch im Buch:
Du bist eine
großartige Persönlichkeit Seite
150-155, 240-246 und 251-256
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